Eigene Hunde

Humphrey, Langhaar Collie

Humphrey

1982 – 1994. Er stammte aus einer Privat-Zucht und war Mödlings bekanntester Hund & Streuner. Er wuchs mit unseren damals kleinen Kindern im Zentrum der Stadt auf, besuchte selbständig diverse Lokale, wo er gern gesehener Gast war. Während seiner Streifzüge durch die Stadt hielt er sich stets an die Verkehrsregeln und überquerte Strassen nur an Zebrastreifen oder wenn die Ampeln auf Grün waren. Nicht nur deswegen war Humphrey polizeibekannt. Wenn es in der Stadt heiß war, ging er zum Polizeikommissariat, wo ihm sofort die Türe geöffnet wurde, damit er sich in dem alten  Gemäuer abkühlen konnte. Dort hatte er einen fixen Platz, wo auch immer frisches Wasser bereitstand.

Bekannt war Humphrey auch, weil er immer an Volks-Wandertagen – ja sogar internationalen viertägigen 120km-Märschen – teilgenommen hatte. Kaum hörte er vor dem Haus die Schritte von hunderten Wanderern, verlangte er nach draußen und lief mit. Bei den 120km-Wanderungen schloss er sich immer der holländischen Gruppe an, die sich jedes Jahr auf Humphrey freuten.

Seitens der Gemeinde und der Tourismus-Verantwortlichen war klar, dass Humphrey als einer der größten „Sehenswürdigkeiten Mödlings“ eine Ansichtskarte bekommen soll. Doch dann starb er an Herzversagen.

Lenzi, Hovawart

Lenzi_Geoffrey

1995-2010. Der reinrassige Hovawart mit FCI-Papieren (am Foto links, rechts: Geoffrey) stammte aus der Slowakei. Eigentlich hieß die Hündin mit Vornamen „Faissy“. Da wir damals aber in einem alten Bauernhof (mit Werbeagentur im ehemaligen Stall und Heuboden – darüber berichtete sogar das „Apple-Magazin“) mit Namen „Lenz in der Leitn“ wohnten, nannten wir sie Lenzi.

Sie war der Hund meiner damaligen Frau und unglaublich gelehrsam, arbeitsfreudig. Prüfungen absolvierte sie mit besten Noten. Als Rettungshund wäre sie unschlagbar gewesen. Leider hat sie in all ihren mehr 15 Jahren nur 2-3x kurz gebellt. Also keine „Laut-Anzeige“ bei Vermisstensuche, obwohl sie stets alle „Opfer“ gefunden hatte, brav vorsaß, wartete, bis Hundeführer kommt – aber leider ohne „laut“ und auch nicht mit „Bringsel“ & Co. War komisch. Es haben viele HundetrainerInnen alles versucht. Sie war aber ein hervorragender Fährtenhund mit den Prüfungen FH1, FH2, FH3.

Im gemeinsamen Haushalt mit meiner besten Ex-Frau, eine Hundetrainerin,  lebten noch ihre Hunde Aggy, eine Malinois-Hündin, die viele Auftritte im ORF hatte, wenn es um das Thema Hundeerziehung ging sowie Siska, eine Schäferhündin aus dem Tierschutz. Über Jahre hatten wir bis zu fünf Hunde zugleich.

 

Geoffrey, Hovawart

Geoff wiese

1996-2011: Er hat eigentlich „Gofri“ geheissen. Wir nannten ihn „Geoffrey“. Selbe Zucht aus der Slowakei. FCI-Papiere. Selbe Hundeschule wie Lenzi. Geofferl war etwas störrisch. Am Hundeplatz hieß es damals schon im Welpenkurs: Stachelhalsband. Ruck-Zuck.

Das war’s dann für uns. Wechsel des Hundeplatzes. Videos von gewaltfreier Erziehung, etc. Nachdenken. Das führte später zu einer der anerkanntesten Hundeschulen Österreich, dem Dog College.

Geoffrey hat bald – gewaltfrei – diverse Hundeprüfungen geschafft. FH1, FH2, Rettungshunde-Einsatz-Prüfungen. RH-Einsätze.

Sancho, Dobermann

Sancho platz

2003–2013. Der reinrassige, kupierte Hund mit all seinen FCI-Papieren hatte die ersten zwei Lebensjahre entweder unsozialisiert in Zwingern oder bei falschen Leuten gelebt. Er galt als unerziehbar. Einschläferung angedroht. Oder ich versuche es. OK. Hab es versucht.

Als ich ihn übernommen hatte, hatte  Sancho 10% Sicherheit und ich symbolisch alle 3 Tage neue Schuhsohlen. Später hatte Sancho 95% Sicherheit (leider zu wenig für Freilauf) und ließ sich ganz ruhig auch von Kindern streicheln.

Sancho wurde und war ein wunderbarer Hund.

Allora , Berner Sennenhund

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2015: Allora kommt ins Haus! Lange haben wir gewartet, bis es aus der Wiesmadern-Zucht von Dr. Wolfgang Zörner einen Welp gegeben hatte. Eher klein. Nicht so ein Berner mit riesigem Schädel, sondern wendig, gesund.

Allora wurde von Welpenalter an extrem sozialisiert. Kinder, alte Menschen, Lokale, Geschäfte, Dorffeste, Blasmusik. Gewitter und Feuerwerke beobachtet sie freudig schwanzwedelnd .

Den Namen haben wir ausgesucht, weil wir gerne in Italien sind. Allora heißt soviel wie „dann, nun, so, also“ und gehört im Italienischen zu fast jedem zweiten Satz.

 

 

 

 

 

 

 

 

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